Unsere Geschichte

  • 1910
  • Friedrich Jobst, der Firmengründer des Unternehmens, geboren am 22. Juli 1910 in Dresden
    • Portrait von Fritz Jobst
  • 1925
  • Er besuchte die Berufsschule Elbaue, Werkschule des Sachsenwerkes Niedersedlitz von 1925 bis 1929 und hat dort die Ausbildung zum Mechaniker absolviert.
    • Blick auf Niedersedlitz
  • Es folgten schwere Zeiten, geprägt von hoher Arbeitslosigkeit, die auch immer wieder eine neue Herausforderung bedeuteten.
  • 1941
  • Ein Tüftler mit Erfindergeist

  • 1941 erwarb er sich in der "Städtischen Technikerschule" in Dresden, den Titel eines "Feinwerktechnikers".
    • Fritz Jobsts Techniker-Zeugnis
  • 1942
  • 1942 reicht er bei der Fa. ZEISS IKON AG. DRESDEN, eine "Bildfängereinrichtung" als Erfindungsvorschlag ein, die 1 Jahr später übernommen wurde.
    • Patent bei der Zeiss Ikon AG. Dresden
  • Durch sein Talent, neue Dinge zu schaffen und Arbeitsabläufe neu zu überdenken und zu verbessern, reihte er sich nahtlos in die Generation des deutschen Erfindergeistes ein.
  • 1945
  • Unmittelbar nach Ende des zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945, meldete Fritz Jobst ein Gewerbe an und erhielt am 29. Mai 1945 eine behördliche Konzession für das Einsammeln von Metall, die Bergung und Aufarbeitung von Maschinen im gesamten Bereich der Altstadt von Dresden.
    • Zerstörte Altstadt Dresden
  • 1950
  • 1950 besuchte er die Leipziger Messe und eine Industrieausstellung in Westberlin, wo er sich Prospekte und technische Unterlagen für den Bau von Langdreh-Automaten besorgte.
  • 1951
  • Erster Langdreh- Automat von Fritz Jobst

  • Nach diesen Unterlagen konstruierte und fertigte er seinen ersten Langdreh-Automat.
    Im September 1951 konnte nach einem gelungenem Probelauf der Grundstock für weitere Automaten gelegt werden.
    • Langdreh-Automat von Fritz Jobst
  • Erfolgreicher Einstieg in den Sondermaschinenbau

  • Durch diesen Erfolg sprach es sich schnell in der DDR herum, dass Fritz Jobst Maschinen entwickelt und baut.
  • Es folgten Anfragen und Aufträge für Sondermaschinen aus der gesamten DDR. In eigener Fertigung wurden Kleinstdrehteile und Schrauben hergestellt, schwerpunktmäßig für die Kameraindustrie, wie ZEISS IKON u. a.
  • 1957
  • Durch ständige Repressalien, von staatlicher Seite, wurde den Selbstständigen eine weitere Existenz in der DDR entzogen. Das veranlasste Familie Jobst im Dezember 1957 zur überstürzten Flucht nach Westberlin.
    • Aufträge
  • 1958
  • Neuanfang in Schwäbisch Gmünd - Waldstetten

  • Durch Eigeninitiative gelangte man im Juli 1958 nach Schwäbisch Gmünd. Zu diesem Zeitpunkt 48-jährig, war Fritz Jobst als Ingenieur zu alt und als Metallarbeiter wegen Überqualifizierung nicht vermittelbar.
  • 1959
  • Im April 1959 Neuanfang in gemieteten Räumen in Waldstetten, mit z. T. gemieteten, veralteten Maschinen, als Zulieferer für die Automobilindustrie.
    • Blick auf Waldstetten
  • 1969
  • Eigenes Firmengebäude mit Wohnhaus in Bettringen-Lindenfeld
    • Ansicht des Firmengebäudes
  • 1973
  • 1973 entwickelte er in eigener Regie eine neue Schwenkanlage mit Wasserhydraulik, die er zum Patent anmeldete.
  • Auch Produkte aus anderen Bereichen wurden in Angriff genommen.
    • Produktansicht Magnet
    • Produktansicht Skilift
  • 1987
  • Der plötzliche Tod von Fritz Jobst

  • Als bereits die Pläne für einen Neubau auf dem Tisch lagen, verstarb am 28. April 1987 plötzlich unser "Chef" Fritz Jobst. Er war bis dahin, 77-jährig, noch immer in der eigenen Firma tätig.
    Seine Frau Herta, die immer an der Seite ihres Mannes gestanden und in allen Lebenslagen mit ihm durch dick und dünn gegangen war, führte zusammen mit Sohn Ekkehard (33 Jahre) die Firma weiter.
    Als Mechanikermeister, im Betrieb seines Vaters aufgewachsen, hatte er sich das nötige Rüstzeug dazu erworben.
  • Der Firmenneubau

  • Als Geschäftsführer war Ekkehard Jobst plötzlich damit konfrontiert die Geschäfte zu übernehmen. Durch sein technisches und kaufmännisches Geschick, durch Ausdauer und Fleiß - ganz wie der Vater - ist es ihm gelungen, die Firma erfolgreich weiter zu leiten
  • 1989
  • Fertigstellung des neuen Firmengebäudes auf dem Gügling. Mit Verwaltung, CNC gesteuerten Maschinen, modernstem Maschinenpark und das alles in heller, freundlicher Atmosphäre.
  • Fortführung einer erfolgreichen Produktpalette

  • Durch eiserenen Willen und Zielstrebigkeit hat Ekkehard Jobst alle Schwierigkeiten gemeistert.
  • Marktorientiert und innovativ

  • Ekkehard Jobst investierte viel in Neuentwicklungen und die dazu erforderlichen Werbemaßnahmen.
    • Produktansicht SWING Silber
  • Ein immer wichtigerer Aspekt dabei war und ist es auch künftig, schnell auf Veränderungen am Markt zu reagieren, innovativ und preisbewußt.

    Die Firma Jobst steht heute mehr denn je, als kleines aber feines Unternehmen, in ständigem Wettbewerb mit den "Großen" im In- und Ausland.
  • Unsere treuesten Mitarbeiter

  • Unsere Firmenphilosophie beruht nicht darauf "Neue Besen kehren besser!", sondern ein ganz spezifisches technisches Wissen und die Erfahrung, die in langjähriger Zusammenarbeit gewachsen sind sowie persönliches Engagement und das Bestreben, am Erfolg der Firma aktiv mitzuwirken.

    Ein grundsätzliches Mitspracherecht bei Neuentwicklungen, aller unserer meist langjährigen Mitarbeiter, ist für uns selbstverständlich.
  • Das zeichnet im besonderen unsere Mitarbeiterin Frau Ursula Klepke, mit bereits 35 Jahren Firmenzugehörigkeit ...
    • Portrait von Ursula Klepke
  • ... und Herrn Günter Hinderer mit 26 Jahren Treue zur Firma aus.
    • Portrait von Günter Hinderer
  • 2010