jobst friseur frisör ausstattung                                                                                                                          
1910       1936   1941 1942     1945       1950 1951       1957   1959     1969   1973           1987       1989                       2006           2010      
Der Lebenslauf
von Friedrich Jobst

Ein Tüftler mit
Erfindergeist

 

Durch sein Talent, neue Dinge zu schaffen
und Arbeitsabläufe neu zu überdenken und
zu verbessern, reihte er sich nahtlos in die
Generation des deutschen Erfindergeistes ein.

 

Erster Langdreh- Automat
von Fritz Jobst
  Erfolgreicher Einstieg
in den
Sondermaschinenbau

Es folgten Anfragen und Aufträge für Sonder-
maschinen aus der gesamten DDR. In eigener
Fertigung wurden Kleinstdrehteile und Schrau-
ben hergestellt, schwerpunktmäßig für die
Kameraindustrie, wie ZEISS IKON u. a.

 

Neuanfang in
Schwäbisch Gmünd -
Waldstetten

Durch Eigeninitiative gelangte man
im Juli 1958 nach Schwäbisch Gmünd.

 

 
Eigenes Firmengebäude
mit Wohnhaus in
Bettringen-Lindenfeld

     
Der plötzliche Tod
von Fritz Jobst

 

Seine Frau Herta, die immer an der Seite ihres Mannes
gestanden und in allen Lebenslagen mit ihm durch dick
und dünn gegangen war, führte zusammen mit Sohn
Ekkehard (33 Jahre) die Firma weiter.

Der
Firmenneubau

Als Geschäftsführer war Ekkehard Jobst
plötzlich damit konfrontiert die Geschäfte
zu übernehmen. Durch sein technisches
und kaufmännisches Geschick, durch
Ausdauer und Fleiß - ganz wie der Vater -
ist es ihm gelungen, die Firma erfolgreich
weiter zu leiten.

 
Fortführung einer
erfolgreichen
Produktpalette

Durch eiserenen Willen
und Zielstrebigkeit hat
Ekkehard Jobst alle
Schwierigkeiten gemeistert.

       
Marktorientiert
und innovativ

Ekkehard Jobst investierte
viel in Neuentwicklungen
und die dazu erforderlichen
Werbemaßnahmen.

   
Unsere treuesten
Mitarbeiter

Unsere Firmenphilosophie beruht nicht
darauf "Neue Besen kehren besser!",
sondern ein ganz spezifisches techni-
sches Wissen und die Erfahrung,
die in langjähriger Zusammenarbeit

gewachsen sind sowie persönliches
Engagement und das Bestreben, am
Erfolg der Firma aktiv mitzuwirken

  Uschi Klepke   Günter Hinderer

   

     
  Friedrich Jobst,
der Firmengründer
des Unternehmens,
geboren am
22. Juli 1910 in Dresden
  Er besuchte die Berufsschule Elbaue,
Werkschule des Sachsenwerkes Niedersedlitz
von 1925 bis 1929 und hat dort
die Ausbildung zum Mechaniker absolviert.
Es folgten schwere Zeiten,
geprägt von hoher Arbeitslosigkeit,
die auch immer wieder eine neue
Herausforderung bedeuteten.
1941 erwarb er sich in der
"Städtischen Technikerschule"
in Dresden, den Titel
eines "Feinwerktechnikers".
  1942 reicht er bei der
Fa. ZEISS IKON AG. DRESDEN,
eine "Bildfängereinrichtung"
als Erfindungsvorschlag ein,
die 1 Jahr später übernommen wurde.
Unmittelbar nach Ende des zweiten Weltkrieges am 8. Mai 1945,
meldete Fritz Jobst ein Gewerbe an und erhielt am 29. Mai 1945
eine behördliche Konzession für das Einsammeln von Metall, die
Bergung und Aufarbeitung von Maschinen im gesamten Bereich
der Altstadt von Dresden.
1950 besuchte er die Leipziger Messe und
eine Industrieausstellung in Westberlin,
wo er sich Prospekte und technische Unter-
lagen für den Bau von Langdreh-Automaten
besorgte.
  Nach diesen Unterlagen konstruierte und fertigte er
seinen ersten Langdreh-Automat.
Im September 1951 konnte nach einem gelungenem
Probelauf der Grundstock für weitere Automaten gelegt werden.
Durch diesen Erfolg sprach es sich
schnell in der DDR herum, dass
Fritz Jobst Maschinen entwickelt
und baut.
Durch ständige Repressalien, von staatlicher Seite,
wurde den Selbstständigen eine weitere Existenz
in der DDR entzogen.
Das veranlasste Familie Jobst im Dezember 1957
zur übürzten Flucht nach Westberlin.
Zu diesem Zeitpunkt 48-jährig, war
Fritz Jobst als Ingenieur zu alt und als
Metallarbeiter wegen Überqualifizierung
nicht vermittelbar.
  Im April 1959 Neuanfang in gemieteten Räumen
in Waldstetten, mit z. T. gemieteten, veralteten
Maschinen, als Zulieferer für die Automobilindustrie.
    1973 entwickelte er in eigener Regie
eine neue Schwenkanlage mit Was-
serhydraulik, die er zum Patent
anmeldete.
  Auch Produkte aus anderen Bereichen wurden in Angriff genommen. Als bereits die Pläne für einen Neubau auf dem Tisch lagen,
verstarb am 28. April 1987 plötzlich unser "Chef" Fritz Jobst.
Er war bis dahin, 77-jährig, noch immer in der eigenen Firma
tätig.
  Als Mechanikermeister, im Betrieb seines Vaters
aufgewachsen, hatte er sich das nötige Rüstzeug
dazu erworben.
    1989Fertigstellung des neuen Firmengebäudes auf dem Gügling.
Mit Verwaltung, CNC gesteuerten Maschinen, modernstem
Maschinenpark und das alles in heller, freundlicher Atmosphäre.
                      Ein immer wichtigerer Aspekt dabei war und ist es auch künftig,
schnell auf Veränderungen am Markt zu reagieren, innovativ und preisbewußt.

Die "Fa. Jobst" steht heute mehr denn je, als kleines aber feines Unternehmen,
in ständigem Wettbewerb mit den "Großen" im In- und Ausland.
      Das zeichnet im besonderen unsere
Mitarbeiterin Frau Ursula Klepke,
mit bereits 35 Jahren Firmenzuge-
hörigkeit ...
  ... und Herrn Günter Hinderer mit 26 Jahren
Treue zur Firma aus.

Ein grundsätzliches Mitspracherecht bei Neuentwicklungen,
aller unserer meist langjährigen Mitarbeiter, ist für uns selbstverständlich.